Angst beim Zahnarzt – wingwave coaching

Litfaß-Säule: Frau Wagner, Sie haben jahrelang unter Angst beim Zahnarzt gelitten. Wie kam es dazu?
Wagner: Als Kind hatte ich mal eine sehr schmerzhafte Zahnbehandlung. Über die Jahre hat sich dann eine Angst aufgebaut, überhaupt zum Zahnarzt zu gehen. Selbst wenn ich einen Termin vereinbart hatte, hat mich irgendwas davon abgehalten. Wie so eine innere Blockade. Später habe ich mich dann auch geschämt, meine schlechten Zähne zu zeigen.
Litfaß-Säule: Wie haben sie es geschafft, ihre Angst zu verlieren und sich behandeln zu lassen?
Wagner: Eine Freundin hat mir von der Angstbehandlung mit wingvave bei Dr. Neumann erzählt. Bei meinem 1. Besuch in der Praxis hatte ich ein ausführliches Gespräch mit Dr. Neumann im Büro. Ich habe verstanden, wie es dazu kommen kann, dass mein Körper mit Stress reagiert, auch wenn ich zum Beispiel nur an Zahnarzt denke oder einen Termin am Telefon ausmache. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass jemand mich und meine Angst ernst nimmt. Ich hatte dann eine Woche später ein wingwave coaching. Das hat ca. eine Stunde gedauert.
Ich erinnerte mich noch einmal an einzelne negative Zahnbehandlungen und dem Gefühl von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein. Zwischendurch wurde vor meinen Augen gewunken, sodass sich meine Augen nach rechts und links bewegten. Ich fühlte mich nach jedem Winken leichter und sicherer. Mir ging es so gut, dass ich gleich einen neuen Termin ausgemacht habe.
Litfaß-Säule: Und wie war dann die Zahnbehandlung?
Wagner: Was soll ich sagen – einfach unglaublich! Ich kam schon viel entspannter in die Praxis. Ich bekam dann eine spezielle Musik über Kopfhörer und hatte eine Stunde Behandlung. Ganz normal! Als wir fertig waren, war ich so glücklich.
Litfaß-Säule: Herr Dr. Neumann, was ist wingwave und warum funktioniert es so gut?
Dr. Neumann: Die wingwave-Methode (EMDR + Muskeltest) ist ein sehr effektives Kurzzeitcoaching. Die Gehirnforschung hat gezeigt: Ein stressauslösendes Trauma, zum Beispiel eine schmerzhafte (Zahn-)Behandlung, eine Angstsituation (stress imprinting), kann unverarbeitet im Nervensystem (Amygdala) hängen bleiben. Der Körper bleibt – was dieses Ereignis betrifft – chronisch geschockt, obwohl die Gefahr längst vorüber ist. Der Volksmund sagt zum Beispiel: „ Der Schreck sitzt mir noch in den Knochen!“ oder „Das sitzt mir noch im Nacken“.
Mit dem wingwave-Coaching wird die gestörte Zusammenarbeit der rechten und linken Gehirnhälfte wieder hergestellt (bilaterale Hemisphärenstimulation). Mit Hilfe einer zielgerichteten Kommunikation findet eine Auflösung der Blockaden, eine Problemlösung und somit eine Stressverarbeitung statt. Dafür reicht oft schon eine Sitzung. Der positive und langanhaltende Effekt von wingwave ist bereits in mehreren Studien an deutschen Universitäten erforscht und bestätigt worden.
Litfaß-Säule: Für wen ist wingwave geeignet?
Dr. Neumann: Besonders wirksam ist wingwave beim Verarbeiten von Ängsten und Phobien, wie Zahnarztangst, Spritzenangst oder auch bei Flugangst und Prüfungsangst. Angewendet wird die Methode seit über 20 Jahren nahezu weltweit, auch zum Beispiel nach Unfalltrauma (auch für Helfer), bei allgemeinem Stress und im Sport- und Businesscoaching. Mit EMDR wurde übrigens auch Beteiligten des Messerattentates in Würzburg geholfen.
Litfaß-Säule: Ihnen Beiden, danke für das Gespräch!
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