Das „Margetshöchheimer Gelöbnis“
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: In einem Monat, am 8. Mai um 19:30 Uhr, feiert das „Margetshöchheimer Gelöbnis“ Premiere in Margetshöchheim. Geprobt wird inzwischen am Originalschauplatz, der Margaretenhalle. Auch im nächsten Jahr wird das Theaterstück im Rahmen der 800-Jahrfeier in Margesthöchheim wieder aufgenommen.
Auf der Bühne stehen Laiendarsteller aus dem Ort gemeinsam mit Schauspielern aus Würzburg. Unter der Regie von Carsten Steuwer, bekannt unter anderem durch seine Arbeit am Theater Chambinzky, entsteht eine lebendige Inszenierung, die Geschichte greifbar macht. Die Proben laufen derzeit intensiv, Szenen werden ausgearbeitet und Abläufe abgestimmt.
Auch hinter den Kulissen ist das Projekt weit fortgeschritten: Das Bühnenbild ist bereits fertiggestellt. Es wurde in inklusiver Zusammenarbeit mit den Mainfränkischen Werkstätten Würzburg entwickelt und gebaut – ein zentraler Bestandteil des Projekts, der künstlerische Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe verbindet.
Insgesamt sind sechs Vorstellungen jeweils in der Margaretenhalle geplant am 8., 9., 10., 15., 16. und 17. Mai. Damit haben Besucher an zwei Wochenenden die Gelegenheit, das historische Theaterstück live zu erleben.
Bereits vor Beginn der Aufführung wird das Publikum im Innenhof der Margaretenhalle auf die Zeit des Bauernkriegs eingestimmt. Ein eigens gestaltetes Rahmenprogramm führt in die Lebenswelt um 1525 ein.
Essens- und Getränkestände sowie Akteure in historischen Rollen sorgen für eine besondere Atmosphäre: Puppenspieler, Wahrsager, Märchenerzähler, Gaukler und Handwerker lassen die Vergangenheit lebendig werden und schaffen einen direkten Zugang zum Thema des Stücks. Mit der Neuinszenierung des lange verschollenen Stücks wird ein Teil der Ortsgeschichte von Margetshöchheim wieder lebendig – gemeinschaftlich erarbeitet und mit viel Engagement auf die Bühne gebracht. Geplant und organisiert wurde das gesamte Projekt vom örtlichen MainARTkulturverein e.V..





