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Landkreis Würzburg

Asiatische Tigermücke im Würzburger Stadtgebiet

Von Michael Kämmerer
27.04.2026
Würzburg

Zum Beginn der Gartensaison weist das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg auf die Existenz der Asiatischen Tigermücke im Würzburger Stadtgebiet hin. Bei einer Untersuchung hat das Gesundheitsamt im vergangenen Jahr in den Stadtteilen Sanderau und Unteres Frauenland erneut eine stabile Population der eingewanderten Stechmücke nachgewiesen.

„Wir zählen auf das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, um die Tigermücke wirksam einzudämmen“, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes. „Die Mücke kann Krankheiten übertragen und weist ein sehr aggressives Stechverhalten auf. Das betrifft uns alle.“

Um die weitere Ausbreitung zu verhindern, kommt es vor allem auf die Mithilfe der Bevölkerung an. Bereits kleine Wasseransammlungen im Garten können als Brutstätten dienen. Daher empfiehlt das Gesundheitsamt, Gefäße wie Blumentopfuntersetzer regelmäßig zu leeren. Regentonnen und andere Gefäße, die nicht geleert werden können, lassen sich mit mückendichten Gittern abdecken oder mit handelsüblichen Larven-Bekämpfungsmitteln behandeln.

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