FragRegional
Landkreis Würzburg

Mehr Platz für die rund 900 Schüler

Von Christian Schuster
25.08.2026
Höchberg
Erweiterungsbau der Leopold-Sonnemann-Realschule in Höchberg
©
Uwe Dietrich

Der Erweiterungsbau der Leopold-Sonnemann-Realschule in Höchberg nimmt weiter Gestalt an. Bei einem Vor-Ort-Termin hat sich Landrat Thomas Eberth mit einem Team des Landratsamtes über den Fortschritt der Bauarbeiten informiert. Sein Fazit: Der Bau macht bereits einen sehr guten Eindruck, auch wenn bei den Außenanlagen und dem Innenausbau noch einiges zu tun ist. Nach aktuellem Stand kann das neue Gebäude zum Beginn des Schuljahres 2027/28 genutzt werden.

Im Verbund der Realschulen in und um Würzburg nimmt die Realschule in Höchberg eine besondere Stellung ein. Mit rund 900 Schülern ist sie nicht nur die größte Schule der Region. Eine engagierte Lehrerschaft sorgt für ein breites Lehr- und Lernangebot und auch das Umfeld im Herzen Höchbergs ist attraktiv. Die Schülerzahlen sind daher in den vergangenen gestiegen – und damit auch der Raumbedarf. Mit dem Erweiterungsbau schafft der Landkreis Würzburg zusätzliche Räume und damit die Voraussetzungen für zeitgemäße Lern- und Arbeitsbedingungen.

Der dreigeschossige Neubau entsteht unmittelbar am bestehenden Schulgebäude. Vorgesehen sind zusätzliche Klassenzimmer sowie weitere Räume und Flächen für den Schulbetrieb. Eine Aula im Erdgeschoss kann durch mobile Trennwände flexibel genutzt werden. Große Fensterflächen und helle Holzverkleidungen verleihen dem Inneren ein freundliches Erscheinungsbild, das Gebäude selbst fügt sich nahtlos in das städtebauliche Umfeld ein.

„Der Bau macht bereits einen wunderbaren Eindruck, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass wir beim Innenausbau schon etwas weiter sind. Aber wir haben noch ausreichend Zeit. Nach dem aktuellen Stand ist die Nutzung zum Schuljahresbeginn 2027/28 machbar“, betont Landrat Thomas Eberth.

Der Landkreis investiert rund 8,5 Millionen Euro in die Erweiterung der Schule. Der Freistaat Bayern unterstützt die Maßnahme mit rund 2,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 vorgesehen. Zum Schuljahr 2027/28 soll der neue Gebäudeteil dann von der Schulfamilie genutzt werden.

Mit dem Erweiterungsbau schafft der Landkreis Würzburg dringend benötigten zusätzlichen Raum und investiert zugleich in moderne Lernbedingungen. „Von der Ackerbau AG bis zur hin zur Robotik – Unsere Schule hat ein wunderbares Angebot zur Förderung aller Talente. Dank der Beschlüsse im Kreistag und dem großen Engagement unserer Lehrkräfte soll dies auch genau so bleiben“, betont Landrat Thomas Eberth. „Wir investieren hier ganz konkret in die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler. Mit dem neuen Gebäudeteil schaffen wir die räumlichen Voraussetzungen, um der Schulfamilie auch künftig optimale Lehr- und Lernbedingungen bieten zu können“, so Eberth.

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