Furioses Akkordeonkonzert mit vielen Gästen

© Ronja Lobnitz
Das Akkordeonorchester und das Ensemble Akkordeonissimo der städtischen Musikschule Marktheidenfeld sowie mehrere Gast-Ensembles begeisterten in Marktheidenfeld die Besucher in der Aula der Staatlichen Realschule. Am Ende gab es für die 125 Musiker stehende Ovationen des Publikums.
Marktheidenfelds Erster Bürgermeister Thomas Stamm begrüßte in der Aula der Staatlichen Realschule viele Musikinteressierte aus nah und fern sowie die zahlreichen Mitwirkenden des Konzerts, die unter anderem auch aus Berlin, Aschaffenburg und Schweinfurt angereist waren. Den Auftakt des musikalischen Reigens machte der Chor Cantiamo des Marktheidenfelder Gesangvereins 1906 unter der Leitung von Hanna Stollberger. Die rund 45 Sänger zeigten eindrucksvoll, dass sie sowohl Popsongs wie Paul McCartneys „Ebony and Ivory“ als auch Sprechgesang mit dem Stück „Wer andern eine Grube gräbt“ beherrschen.
Das Akkordeonquintett „accordanza“ aus Berlin demonstrierte anschließend sein Können. Unter der Leitung von Ronja Löbnitz setzten sie Werke von Bach und Rossini ebenso kreativ in Szene wie moderne Kompositionen. Als Zugabe überzeugte das Ensemble mit einer Kostprobe aus dem Film „Star Wars“.
Unter der Leitung von Dr. Alma Flammersberger konzertierte anschließend das Ensemble „Akkordeonissimo“ mit „Fairytale Of Modern Era“ und dem variationsreichen Stück „Clowns“. Erweitert um das gesamte Akkordeonorchester der städtischen Musikschule folgte das stimmungsvolle „Karneval“ sowie das auch schauspielerisch überzeugende „Eine kleine Lachmusik“, ein Höhepunkt des Abends.
Zum Abschluss des Konzertes schlossen sich alle Mitwirkenden – der Chor Cantiamo, das Akkordeonensemble „accordanza“, die Akko-Kids Aschaffenburg, das Ensemble Akkordeonissimo sowie die Akkordeonorchester Aschaffenburg, Schweinfurt und Marktheidenfeld – zu 125 Musizierenden zusammen, um sich mit „Der Herr segne Dich und behüte Dich“ von Ulrich Gohl sowie Abbas „Thank You For The Music“ zu verabschieden. Das Publikum dankte den Musikern mit langanhaltendem Applaus sowie stehenden Ovationen und ließ die Akteure nicht ohne Zugabe von der Bühne.
Marcus Meier am 26.03.2025