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Autor: Theresa Batta

Datum: 03.04.2025

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MotMEx25 - Motorisierter Marsch

Marsch auf BAB7

© Steffen Horn / Johanniter

Ende März führte die Sanitätsbereitschaft Würzburg die Übung MotMEx25, einen motorisierten Marsch – kurz MotMarsch – mit 25 Einsatzkräften, 11 Kraftfahrzeugen sowie 4 Anhängern, durch. Die Kolonne fuhr über die Autobahn, Bundes- und Landstraßen von Würzburg über Schweinfurt, durch Main-Spessart, über Aschaffenburg und schließlich wieder zurück in die Heimat.

Ein MotMarsch kommt zum Einsatz, wenn große Verbände bei Großschadenslagen, wie zum Beispiel Hochwasser- oder Schneekatastrophen, weite Strecken zurücklegen müssen. Das Fahren im geschlossenen Verband bedarf eine regelmäßige Übung, da es für alle eingesetzten Einsatzkräfte vieles zu beachten gilt: Das Einhalten der Kommunikationswege über Funk, die gewissenhafte Registrierung der Helfenden und natürlich das Umfahren einer gesperrten Strecke ohne Navigationssystem.

„Wer uns auf den Straßen gesichtet hat, hat sich vielleicht gefragt, was die verschiedenen Fahnen an den Fahrzeugen bedeuten. „Blau“ kennzeichnet die Fahrzeuge des Verbandes, „Grün“ markiert das Schlussfahrzeug und „Gelb“ signalisiert ein liegen gebliebenes Fahrzeug. Letztere Fahne kam glücklicherweise nicht zum Einsatz“, erklären die beiden Zugführer und Bereitschaftsleiter. Beide haben die Übung und Durchführung gemeinschaftlich organisiert und als Marschführung durchgeführt. Übungsziele waren neben oben genannten Punkten insbesondere die Fahrpraxis der BE und C1E-Kraftfahrer auch die Beübung der Feldbetankung von Einsatzfahrzeugen. Im Falle eines Ausfalls von konventionellen Betankungsmöglichkeiten an der Tankstelle halten die Johanniter einen mobilen Tankanhänger für Dieselkraftstoff vor. Im Kontext der Übung MotMEx25 wurde entsprechend auch die Feldbetankung der eigenen Einsatzfahrzeuge unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften praktiziert.

„Es war eine gelungene Übung! Alle Kolleginnen und Kollegen sowie die Fahrzeuge sind ohne große Ausfälle wohlbehalten wieder an ihrem Ausgangsort zurück. An mancher Stelle wurde Optimierungsbedarf erkannt, welcher nun im Anschluss in Folgeübungen sowie im Rahmen der kontinuierlichen Aus- und Fortbildung unserer Helfenden mit eingebracht wird. Schließlich ist eine Übung erst dann gewinnbringend, wenn jeder Teilnehmende für sich selbst eine Take-Home-Message erkennt!“, ergänzen die beiden Leiter. Gemeinsam blicken sie auf einen erfolgreichen Übungsverlauf zurück.

Theresa Batta am 03.04.2025