25 Jahre Engagement und fast 46 Jahre im Dienst der Kreisstadt

Ein Dienstjubiläum und eine Verabschiedung standen bei einer kleinen Feierstunde der Kreisstadt Tauberbischofsheim im Mittelpunkt. Bürgermeisterin Anette Schmidt würdigte gemeinsam mit Kollegen das 25-jährige Dienstjubiläum von Anja Greißing-Herbst und verabschiedete Ferdinand Endres nach fast 46 Jahren bei der Kreisstadt.
„Beide haben über viele Jahre hinweg an ganz unterschiedlichen Stellen für unsere Kreisstadt gearbeitet und dabei Verantwortung übernommen. Dafür gebührt ihnen unser großer Dank und unsere Anerkennung“, sagte Bürgermeisterin Anette Schmidt. Sie betonte, dass beide auf besondere Weise zeigen, wie sinnstiftend die Arbeit für eine Kommune sein kann: Kinder und Familien zu begleiten und zu unterstützen, ist für die Lebensqualität in einer Stadt ebenso wichtig wie die Pflege und der Erhalt des Waldes mit seinen vielfältigen Funktionen. Bürgermeisterin Anette Schmidt überreichte die Urkunden und wünschte beiden alles Gute für die Zukunft. Michael Karle, Leiter des Haupt- und Personalamts, überreichte Blumen an Anja Greißing-Herbst sowie an Claudia Endres, die Ehefrau von Ferdinand Endres.
25 Jahre für die Schulkindbetreuung
Anja Greißing-Herbst begann im September 2001 bei der Kreisstadt Tauberbischofsheim und leitete viele Jahre die Betreuungsgruppe an der Grundschule am Schloss. Seit 2017 ist Anja Greißing-Herbst dort als Betreuungskraft tätig.
Teamleiterin Petra Steindl würdigte in ihrer Laudatio vor allem den großen Einsatz für die Kinder. Mit Fachwissen, Geduld und einem offenen Ohr habe Anja Greißing-Herbst Generationen von Schulkindern begleitet, Eltern Sicherheit gegeben und die Schulkindbetreuung nachhaltig mitgeprägt. Auch nach der Abgabe der Leitungsverantwortung sei die direkte Arbeit mit den Kindern für Anja Greißing-Herbst das Wesentliche geblieben.
Fast 46 Jahre für Wald und Stadt
Ferdinand Endres begann bereits im September 1979 seine Ausbildung zum Forstwirt bei der Kreisstadt Tauberbischofsheim. Nach deren Abschluss nahm Ferdinand Endres am 1. Juni 1981 seine Tätigkeit als Waldarbeiter auf. Mehr als vier Jahrzehnte war der Stadtwald sein Arbeitsplatz. Zu seinen Aufgaben gehörten außerdem die Pflege und Säuberung von Radwegen sowie zeitweise Arbeiten für Bauhof und Stadtgärtnerei.
Bauhofleiter Mark Stephan hob in seiner Laudatio besonders die Beständigkeit und große Naturverbundenheit seines langjährigen Kollegen hervor. Ferdinand Endres verfüge über eine große Artenkenntnis bei Vögeln und Pflanzen und habe über Jahrzehnte mit seiner Arbeit etwas Bleibendes geschaffen. „Man selbst geht irgendwann. Aber das, woran man gearbeitet hat, bleibt“, brachte Mark Stephan die fast 46 Berufsjahre auf den Punkt.
2021 wechselte Ferdinand Endres aus gesundheitlichen Gründen vom Wald zum städtischen Bauhof. Seit Dezember 2024 befindet sich Ferdinand Endres in Altersteilzeit, seit Januar 2026 in der Ruhephase. Zum 1. Februar 2027 tritt Ferdinand Endres offiziell in den Ruhestand ein.
Zum Abschluss der Feierstunde schloss sich Personalratsvorsitzender Jörg Hoch den Dankesworten an und wünschte Anja Greißing-Herbst und Ferdinand Endres für die Zukunft alles Gute.





