Mit Herz und Humor durch die ersten Lebensjahre

Mit dem neuen mobilen Angebot „Mit Herz und Humor durch die ersten Jahre – Bindung im Alltag leben“ hat „KoKi – Netzwerk frühe Kindheit“ im Landkreis Würzburg 2026 erstmals in Kooperation mit den zehn Familienstützpunkten ein besonderes Format für Familien mit kleinen Kindern umgesetzt. Nach dem erfolgreichen Abschluss Ende Juli fällt die Bilanz durchweg positiv aus. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist bereits angedacht.
In einladender und offener Atmosphäre erhielten die Familien im Rahmen der Babytreffen alltagsnahe Impulse rund um die Themen Bindung und Feinfühligkeit – verständlich, familienbezogen und mit einer guten Portion Humor. Gleichzeitig bot das Angebot Raum für Austausch und persönliche Fragen. Ziel des Projekts war es, Eltern in ihrer Beziehung zu ihrem Kind zu stärken, ihre eigenen Kompetenzen sichtbar zu machen und ihnen Sicherheit für den Familienalltag zu vermitteln. Darüber hinaus lernten die Familien die Angebote der KoKi und der Frühen Hilfen kennen.
Die Kooperation startete im März im Familienstützpunkt Rottendorf und führte bis Ende Juli durch alle zehn Familienstützpunkte im Landkreis Würzburg. Acht Veranstaltungen fanden in den Räumen der Familienstützpunkte statt, in Waldbüttelbrunn und Ochsenfurt ging es auf den Spielplatz. Insgesamt erreichte das Angebot über 100 Familien mit Babys und Kleinkindern bis zu zwei Jahren.
Die beiden KoKi-Mitarbeiterinnen Christine Dawidziak-Knorsch und Bianca Wolf sowie die Fachkräfte der Familienstützpunkte ziehen eine durchweg positive Bilanz: „In einem wertschätzenden Rahmen wurde Eltern ein alltagsnaher Input zu Bindung und Feinfühligkeit gegeben, bei dem auch viel gelacht wurde.“ Die hohe Akzeptanz und Inanspruchnahme des Angebots verdeutlichen, dass es einen wichtigen Bedarf aufgreift und die Zielgruppe wirkungsvoll erreicht. „Die KoKi und die Frühen Hilfen sind dadurch bekannter geworden“, so Dawidziak-Knorsch und Wolf. „Wir gehen davon aus, dass auch Hemmschwellen gegenüber Unterstützungsangeboten weiter abgebaut werden konnten.“
Das erfolgreiche Pilotprojekt hat gezeigt, wie wertvoll niedrigschwellige Begegnungsangebote für junge Familien sind. Die Kombination aus fachlichem Input, persönlichem Austausch und einer lockeren Atmosphäre wurde von den Teilnehmenden sehr geschätzt. Die Kosten für das Material übernahm anteilig das Nationale Zentrum Frühe Hilfen aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen des Bundesministeriums für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend.





