MotMEx 2026 – Einsatzbereit auch über weite Strecken

Am Sonntag, 1. März, führten die Johanniter aus Würzburg und Schweinfurt die Übung „MotMEx26“ durch. Insgesamt 25 Helfer absolvierten einen motorisierten Marsch im geschlossenen Verband über eine Strecke von rund 220 Kilometer. Die Route führte durch die Rhön sowie über die Autobahn A7 und A71.
Ein motorisierter Marsch – kurz MotMarsch – kommt immer dann zum Einsatz, wenn größere Einheiten bei Großschadenslagen, etwa bei Hochwasser- oder Unwetterereignissen, geschlossen in andere Regionen verlegt werden müssen. Das Fahren im Verband erfordert dabei ein hohes Maß an Disziplin, Koordination und Kommunikation. Regelmäßige Übungen sind unerlässlich, um im Einsatzfall sicher und strukturiert agieren zu können.
Im Rahmen der Übung wurden verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Ein zentrales Element war die Feldbetankung der Einsatzfahrzeuge unter realitätsnahen Bedingungen. Für den Fall, dass eine herkömmliche Tankstelleninfrastruktur nicht verfügbar ist, halten die Johanniter entsprechende Technik vor, um die Einsatzbereitschaft ihrer Fahrzeuge sicherzustellen. Der Auf- und Abbau verlief dank des engagierten Einsatzes des Technik- und Sicherheitsteams (TeSi) zügig und reibungslos.
Auch die Kommunikation spielte eine wichtige Rolle: Während der Fahrt wurden mittels eines Funk-Quiz Abläufe und Funkdisziplin aufgefrischt und gefestigt. So konnten die Teilnehmenden ihre Kenntnisse praxisnah vertiefen und mögliche Optimierungspotenziale erkennen.
Neben den fachlichen Übungszielen stand insbesondere das standortübergreifende Teamwork im Fokus. Bei bestem Wetter bot die gemeinsame Fahrt eine wertvolle Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen den Helfern aus Würzburg und Schweinfurt weiter zu stärken.
Die Übung MotMEx26 verlief erfolgreich, alle Beteiligten kehrten wohlbehalten an ihre Standorte zurück. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die weitere Ausbildung und zukünftige Übungen ein – ganz im Sinne einer kontinuierlichen Vorbereitung auf den Ernstfall.





