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Landkreis Tauberbischofsheim

Nähe und Distanz. „Nein sagen ohne zu verletzen“

Von Nachbarschaftshilfe Mittlers Taubertal e. V.
24.02.2026
©
Brigitte Hörner

In einer Welt, die immer schneller wird und in der persönliche und berufliche Anforderungen zunehmend an uns gestellt werden, wird es immer wichtiger, gesunde Grenzen zu setzen und zu respektieren. Die Veranstaltung „Nähe und Distanz – Nein sagen ohne zu verletzen“ fand für die ehrenamtlich Tätigen der Nachbarschaftshilfe Mittleres Taubertal e.V. am Montag, 23. Februar, im Hotel „Das Bischof“ statt. Der Einladung, die auf großes Interesse stieß, sind 16 Personen gefolgt.

In einer Mischung aus Theorie und praktischen Übungen wurde den Teilnehmern vermittelt, wie sie in verschiedenen Lebensbereichen – insbesondere auch bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit – Grenzen ziehen können, ohne dabei die Beziehung zu gefährden. Der Fokus liegt auf einer respektvollen Kommunikation, die sowohl die eigenen Bedürfnisse wahrt, als auch den anderen nicht verletzt.

„Die Fähigkeit, „Nein“ zu sagen, wenn eine Grenze erreicht ist, ist eine der wichtigsten Kompetenzen auch im Ehrenamt. Doch viele Menschen scheuen sich davor, aus Angst, andere zu enttäuschen oder Konflikte zu provozieren.

Grenzen sind innere Schutzlinien und schützen langfristig das Engagement und die Freude an der Tätigkeit der Ehrenamtlichen. Selbstfürsorge ist ein wichtiges Element im Ehrenamt, denn Helfende können nur geben, was sie selbst haben und diese Energie, muss auch wieder zurückkommen.

Unsere Veranstaltung mit der Referentin Juliana Rudkovsky, sie ist Psychologin, z. Zt. in Weiterbildung zur Psychotherapeutin, zeigte auf, wie man dieses „Nein“ auf eine Weise formulieren kann, damit es respektvoll und empathisch verstanden wird.

Die Teilnehmenden werden das Gelernte in ihren Alltag integrieren.

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